Seite drucken   Sitemap   Mail an die Selbsthilfe-Kontaktstelle Witten / Wetter / Herdecke   Hinweise zur Änderung der Schriftgröße  
Startseite Über uns Modellprojekt Netzwerk Psychische Gesundheit  · 

Modellprojekt Netzwerk Psychische Gesundheit

In den vergangenen Jahren ist die Anfrage nach Unterstützung für Menschen mit psychischen Problemen deutlich gestiegen. Oft können wir in bestehende Gruppen vermitteln, wobei aber unklar ist, ob diese Menschen tatsächlich in den Gruppen ankommen. Häufig wird auch nach entsprechenden Gruppen gefragt, weil die Wartezeiten auf Therapieplätze sehr lang sind. In unserer Beratung weisen wir darauf hin, dass Selbsthilfe professionelle Therapien nicht ersetzen kann und will.

Das Erfahrungswissen der einzelnen Betroffenen in der Gruppe ist oft eine hilfreiche Ergänzung zum Fachwissen der „Profis“ und bekommt eine immer stärkere Bedeutung für Menschen, die medizinische oder psychosoziale Hilfen noch nicht oder nicht mehr in Anspruch nehmen können.

Diese Situation stellt für Selbsthilfegruppen aus dem Themenbereich psychischer Gesundheit eine große Herausforderung dar. Damit dies nicht in einer dauerhaften Überforderungssituation des Gruppenlebens mündet, überprüften wir im Rahmen der Projektumsetzung, wie wir entsprechende Selbsthilfegruppen stabilisierend unterstützen können.

Im Rahmen einer Bedarfsanalyse haben wir die entsprechenden Gruppen nach ihrem Gruppenleben und eventuellen zusätzlichen Bedarfen befragt. Erste Treffen mit Akteuren aus dem professionellen Versorgungssystem (Einzugsbereich Witten, Wetter, Herdecke) haben stattgefunden. Über mögliche weitere Vernetzungs- und Unterstützungsmöglichkeiten für Menschen mit psychischen Erkrankungen wollen sich „Profis“ und Selbsthilfeaktive jetzt zusammen austauschen.

An dem Projekt beteiligt waren die drei Selbsthilfeunterstützungseinrichtungen im Ennepe-Ruhr-Kreis:
Selbsthilfe-Kontaktstelle Witten, Wetter, Herdecke, KISS Hattingen Sprockhövel und KISS EN-Süd.
Das Projekt wurde im jeweiligen Einzugsbereich, angepasst an die örtlichen Strukturen, umgesetzt.
Projektlaufzeit war von Januar bis Dezember 2014.
Gefördert wurde das Projekt durch die Arbeitsgemeinschaft der Krankenkassen/Krankenkassenverbände in Nordrhein-Westfalen (GKV-Selbsthilfeförderung NRW).

Das Projekt wurde in der Fachkonferenz Psychiatrie und Sucht vorgestellt: Präsentation

 



 
top